„Schwerpunkt meiner Arbeit ist der Mensch und sein durch verschiedene Kulturen und Lebensweisen beeinflusstes Handeln. Es sind Gegensätzlichkeiten die mich faszinieren. Dabei versuche ich nicht zu werten, vielmehr zu spiegeln und zur Reflexion anzuregen. Meine Gedanken formuliere ich in fokussierten Bildwelten, klaren Linien sowie einem lebendigen Farb- und Formspiel.“

2025 RÜDENAU SHOWROOM, Soirée Geschl. Veranstaltung 26.7.2025
2025 ASCHAFFENBURG, Popup Ausstellung im Cestino di Carmen 17.1.2015
2024 KLEINHEUBACH, Ausstellung im Popup-Cafe „Bavarian Retreat“ 1.-30.8.2024
2024 WÜRZBURG, Preview ‚Lust auf Gut‘ 12. Juni 2024 / Himmelspforten
2024 BADEN BEI WIEN, Galerie Breyer / Vernissage 2. Mai 19-21.30 Uhr / 2.-16.5.2024
2024 WÜRZBURG, Preview ‚Lust auf Gut‘ 12. Juni 2024 / Himmelspforten
2024 BADEN BEI WIEN, Galerie Breyer / Vernissage 2. Mai 19-21.30 Uhr / 2.-16.5.2024
2024 WÜRZBURG, Z87 / Finissage 14. April 17.00 Uhr / 1.2.-14.4.2024
2022 BADEN BEI WIEN, Galerie Breyer 6.10.-4.11.2022
2022 WIEN, Steiner Gallery 22.5.-18.6.2022
2021 WIEN, 21. Neunerhaus Kunstauktion, MAK Wien 8.11.2021
In der Serie „Tanz der Massai“ bringe ich eine subtile Verschmelzung unserer unterschiedlichen Kulturen zum Ausdruck – ein Tanz zwischen Tradition und Moderne.
Ich begegnete den Massai in den 90er Jahren, bei einer musikalischen Reise nach Südafrika. Damals war ich 14 Jahre alt und nachhaltig fasziniert und berührt von den Eindrücken und Begegnungen mit dem Land sowie den Menschen und Tieren. Rund 2 Millionen Massai leben heute in Kenia und Tansania. Sie leben in Verbundenheit zur Natur, in einer traditionellen Lebensweise, als Halbnomaden, Viehzüchter und mit einem ausgeprägten Kriegerkult. Sie bewahren ihre Kultur und Geschichte als lebendige Wertschätzung und geben diese an ihre Kinder weiter. Frauen befinden sich noch primär in der Mutterrolle und haben dafür zu sorgen, dass die Traditionen fortgeführt werden. Diese Rolle möchte ich auf subtile Weise aufbrechen und ihr meine persönlichen Gedanken hinzufügen.
Text: Marc Heinz zur Ausstellung im Z87
Berühmte Köpfe und ihre Gedanken
Die außergewöhnliche Künstlerin Rita Stern hat seit 2019 den beeindruckenden Zyklus „Menschliche Schönheit“ geschaffen, der ab dem 1. Februar 2024 im Keller Z87 in der Frankfurter Straße auf dem Bürgerbräu-Areal in Würzburg zu sehen sein wird. Nahezu alle Werke sind im großen Format 100 x 120 cm, in Acryl auf Leinwand mit äußerster Genauigkeit in der Darstellung und mit lebendiger Farbgebung und Strahlkraft gefertigt. Ein Funke, der sogleich energetisch auf den Betrachter überspringt, angereichert jeweils mit einem Zitat aus dem Leben der berühmten Persönlichkeit.
„Wie so oft steht in meiner Kunst der Mensch im Mittelpunkt. Die aktuelle Ausstellung ist ein Remake der Serie ‚Inneres und äußeres Ich‘. Sie handelt von außergewöhnlichen und visionären Persönlichkeiten, die mich auf besondere Weise durch ihre äußere wie innere Schönheit faszinieren“, kommentiert Rita Stern. „Jedes Individuum ist in seiner Position sowohl im Inneren als auch im Äußeren ambivalent – das macht uns menschlich, verbindet uns und lässt uns zur gleichen Zeit einzigartig erscheinen. Diese mir sichtbare Einzigartigkeit und Schönheit bringe ich durch eine besondere Struktur und Farbigkeit im Portrait zum Ausdruck.“
Die Ausstellung ist jeweils zu den Veranstaltungszeiten des Kellers öffentlich zugänglich. Das Ausstellungsende wird gesondert mitgeteilt.















Nachtschwärmer sind faszinierende Wesen der Nacht, deren Muster sich in feinen Nuancen im Licht der Sterne reflektieren und so im Flug einen besonderen Tanz vollziehen.
Ich versuchte zunächst diese vielfältige, besondere Musterung durch den Effekt einer monochromen Weiß-Zeichnung auf schwarze Leinwände einzufangen. Diese vereinfachte Darstellung ermöglichte mir den Fokus auf interessante Muster ohne den Einfluss von Farbe.
Doch schnell war mir beim Betrachten der Nachtschwärmer klar, dass ich diese in Farbe (Öl auf Leinwand) einfangen muss. Eine weitere Dimension kam durch die planetare Komposition zum Ausdruck. Dieses Aufeinandertreffen von scheinbar nicht korrelierenden Elementen liegt in meiner persönlichen Überzeugung begründet, dass sich alle Formen, Muster und Farben im Kleinen wie im Großen in der Natur widerspiegeln. Diese Muster- und Farbharmonien versuche ich in den Bildern einzufangen.
Die Serie handelt von außergewöhnlichen und visionären Persönlichkeiten die mich auf besondere Weise durch ihre äußere wie innere Schönheit faszinieren. Der Mensch / jedes Individuum ist in seiner inneren und äußeren Position ambivalent – das macht uns menschlich, verbindet uns und lässt uns zur gleichen Zeit einzigartig erscheinen. Diese mir sichtbare Einzigartigkeit und Schönheit bringe ich durch eine besondere Struktur und Farbigkeit im Portrait zum Ausdruck.
Alle Werke 100 x 120 cm / Acryl auf Leinwand.
Die sechs großformatigen Werke „Mindless Worker“, „Quasselsynapse“, „Hommage á Heidi“, „Come in, and burn out“, „Pirouette der Marionette“ und „Leben auf großem Fuß“ der ersten Serie handeln vom Menschsein inmitten des heutigen wirtschaftlichen Umfelds.
Umgeben von Globalisierung, Effektivität, Produktivität und der Reduktion auf eine minimalistische Arbeits- und Lebensweise lehnt sich unser Innerstes auf und begibt sich auf die Suche nach Wahrhaftigkeit. In den Bildern verarbeite ich diese Transfusion als humoristische Exklamation. Mit einem kleinen Augenzwinkern möchte ich Menschen zum Umdenken anregen.
Die Serie befindet sich seit 2017 in einer österreichischen Privatsammlung.
In der Serie beschäftige ich mich mit dem großen Spannungsfeld „Gesellschaft und Umwelt“. Mit den Bildern fange ich Impressionen der unberührten Natur ein und füge ihnen als zeitkritische Komposition ein zentrales Kernelement hinzu, das die von Menschenhand global verursachten – und zumindest aus aktueller Sicht irreversiblen – Schäden an unserer Umwelt und den damit verbundenen, kostbaren Ressourcen zum Ausdruck bringen.


